[Rezension] Georgia Beers – Starting from Scratch

Klaappentext:

„My name is Avery King and I’m probably a lot like you.  I’m a 34-year-old single lesbian and my heart belongs to my rescued mutt, Steve.  I work as a graphic designer and my life is quiet and comfortable.  I have a handful of very close friends who mean the world to me, and my beloved Grandma King is my only family.  Her apartment is a hop, skip, and jump from my place and we spend a lot of time together baking and drinking tea and talking about life.
All in all, I’m a pretty regular girl and for the most part, I lead a pretty regular life.
Things I look forward to:  baking goodies and then sharing them; spending time with my grandmother; reading anything I can get my hands on; enjoying dinner with my friends; a quiet evening and a glass of wine; hiking new trails and exploring nature with Steve.
Things I’d like to avoid at all costs: in-depth discussions with my ex; dealing with children; online dating; babysitting; falling for somebody’s mom; taking my perception of myself all the way back to square one.
See that list of I’d like to avoid?  Yeah, guess who’s going to hit every single one of them this year… What happens when your life takes an unexpected turn?  What happens when you need to protect the one you love from the one you want to love?  What happens when you lose something you never knew you wanted?”

Was das Krümelmonster meint:

Die recht introvertierte Grafikdesignerin Avery King ist in Elena Walker verliebt, die Managerin einer Bank und himmelt diese aus der Ferne an.
Averys beste Freundin Maddie überredet sie, für sie ein Kindersportteam zu leiten, während sie sich von einer Knieoperation erholt. Nach einigem Zögern –Avery ist der Meinung, dass sie mit Kindern nicht zurecht kommt und sie möchte auch keine eigenen- willigt sie ein, denn was sollte schon in ein paar Wochen passieren?
Während sie die Kinder trainiert, lernt sie Max kennen, dessen Mutter lieber telefoniert, statt ihrem Sohn zuzusehen.
Während Maddie sich erholt, meldet sie Avery bei einem Online-Dating- Service für Lesben in der Umgebung an.  Obwohl Avery entsetzt ist, schaut sie  sich die Frauen an, die sich bei ihr gemeldet haben und grenzt ihre Auswahl auf drei Frauen ein.
Eines Tages erlebt Avery eine Überraschung, als sie erkennt, dass ihre Nachbarin und die zweite Mutter von Max eben jene Traumfrau ist: Elena Walker…

Das Buch ist toll geschrieben, die Geschichte ist aus der Sicht von Avery erzählt und einfach herzerwärmend. Durch die Erzählperspektive  bekommt man super Einblicke in ihre Gedanken und Gefühle.
Avery ist ein wundervoller Charakter und es ist interessant zu lesen, wie sie im Laufe des Buches reift. Elena ist ein ebenso interessanter Charakter, vor allem, weil man sie am Anfang nur von Weitem und durch Averys Beobachtungen kennenlernt. Sie bleibt auch den Rest des Buches ein wenig mysteriös, da man sie nur durch Avery sieht und nie aus ihrer Perspektive erzählt wird. Die Nebencharaktere wurden mit Bedacht gewählt und leben nicht nur durch Avery. Ich fand besonders die Verbindung zu ihrer Großmutter und dann zu Max sehr schön. Die Dialoge sind witzig und Beers trifft genau ins Schwarze mit der Balance zwischen Humor und Ernsthaftigkeit.

Ein Thema, welches sich durch das Buch zieht, ist das Backen. Ich muss gestehen, dass ich nach dem Lesen das Verlangen hatte, leckere Brownies zu backen und zu essen  😉 Es ist sehr niedlich, wie Avery mit Max bäckt und wie sich ihre Gedanken und Gefühle für Max ändern.

Sehr positiv fand ich auch, dass Beers die Balance bei den Sexszenen gefunden und gehalten hat. Sie passen gut in das Buch, ohne anstößig zu wirken, doch scheut sie sich auch nicht, diese zu beschreiben.

Das einzige Problem für mich war die Ex von Elena, die ich nicht ganz verstanden habe. Aber gut, groß gestört hat es mich im Gesamtbild nicht 😉

Es ist ein wunderschönes  Buch über eine lesbische Beziehung, Familie und Kinder, welches ich nur empfehlen kann! Eine tolle Romanze, die zeigt, dass auch eine gleichgeschlechtliche Beziehung nicht so anders ist, wie viele denken. Ich werde es definitiv noch einmal lesen. (Diesmal aber, nachdem ich gebacken habe 😉 )

Volle fünf Krümelmonsterpunkte für dieses tolle Buch (und das schöne Cover)

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