[Rezension] Jodi Picoult – Sing you home

Klappentext:

“When music therapist Zoe Baxter’s latest pregnancy ends in a stillbirth, her husband Max decides he can’t handle any more heartbreak and leaves her. As she picks up the pieces of her life, Zoe is surprised to find herself falling for a school counselor who happens to be a woman. While Zoe is finding happiness with Vanessa, Max falls off the wagon and is helped by a pastor from his brother’s evangelical church. Vanessa and Zoe wed in Massachusetts, and Vanessa offers to carry one of the fertilized embryos Zoe and Max stored. Excited by the prospect of being a mother, Zoe goes to Max to get him to release the embryos to her and is shocked when he instead sues her for custody of them, backed by his church.”

Was das Krümelmonster meint:

Sing you home ist ein bewegendes Buch, welches mich auch persönlich berührt hat.
Dazu muss ich sagen, dass mich die letzten Bücher von Jodi Picoult nicht mehr ganz so vom Hocker gerissen haben…
Aber Sing you home?
Definitiv!
Das Buch hatte wieder die Tiefe, die ich bei den letzten Werken vermisst habe.
Auch wenn ich mich sehr über  Wade und die Vorteile von einigen Charakteren aufgeregt habe 😉

Es ist kein leichtes Thema: Homosexualität. Dazu eine religiöse Gemeinde und eine ethische Diskussion über „Richtig“ und „Falsch“.
Doch gibt es in der Liebe denn richtig und falsch?
Was ist eine „traditionelle“ Familie?
Was heißt es überhaupt, eine Familie zu sein?

Das Buch schildert die Handlung wieder aus der Sicht verschiedener Hauptcharaktere, womit man Einblick in deren Gefühle hat und sich sehr gut in die Situation hineinversetzen kann.
Auch gab es natürlich ein Gerichtsverfahren, überraschende Wendungen und ethische Diskussionen, wie es eigentlich in allen Büchern von ihr der Fall ist.

Zoe versucht seit Jahren, mit ihrem Mann Max ein Kind zu bekommen, doch gelingt ihr dies nie.
Nach einer Totgeburt trennt sich Max von ihr und zieht zu seinem Bruder und dessen Frau Libby, wo er  nach und nach Zuflucht in der Religion findet und sich so auch von seinem Alkoholismus abwenden kann.
Zoe hingegen ist am Boden zerstört und hat auch gesundheitliche Probleme.
Bei ihrer Arbeit als Musiktherapeutin lernt sie Vanessa kennen und Stück für Stück scheint es so, als ob auch Zoe ein Happy End gefunden hätte.
Dann kommt es jedoch zu Komplikationen: der Druck der Gemeinde nimmt immer mehr zu und sogar Max versucht mit Hilfe von Religion, Zoe von ihrer „Krankheit“ zu befreien.
Die Situation eskaliert,  als Zoe und Vanessa die eingefroren Embryos nutzen wollen, um gemeinsam ein Kind zu bekommen.
Es folgt ein emotionaler Gerichtsstreit zwischen Zoe, Max und somit indirekt der Kirche und dem Priester.

Das Ende ist, wie fast immer bei Jodi, überraschend und mitreißend.

Ich fand das Buch sehr gut und muss gestehen, dass ich vorher ein wenig unsicher war, was ein weiteres Buch von ihr angeht…. Letztendlich muss man sich eingestehen, dass sie immer das gleiche Schema verfolgt.
Trotzdessen war Sing you home ein unglaublich gutes Buch, wo alles gestimmt hat: die Charaktere waren sehr gut geschrieben, die Atmosphäre hat gestimmt und man kommt auf alle Fälle ins Grübeln, wenn man das Buch liest.

Bei einem solchen Thema kommt es natürlich auch drauf an, was man als Leser für eine Einstellung zu dem Thema hat, aber ich würde es trotzdem jedem empfehlen!

Als kleines „Geschenk“  hat Jodi in Zusammenarbeit mit Ellen Wilber einen Soundtrack für das Buch erschaffen, den man sich mit dem Buch herunterladen kann.
Ich fand die Idee nett und muss sagen, dass mir die Lieder durchaus gefallen 🙂

Sing you home bekommt von mir insgesamt 5 Krümelmonsterpunkte:
Cookie Monster Cupcake 1 von Nick^DCookie Monster Cupcake 1 von Nick^DCookie Monster Cupcake 1 von Nick^DCookie Monster Cupcake 1 von Nick^D

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